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Dresdner Zahnärzte behandeln rund 300 Patienten

23. März 2014 - Die Dresdner Zahnärzte Dr. Matthias Günzel und Martin Schörken kehren nach zweiwöchigem Hilfseinsatz aus Gambia zurück. Sie behandelten in dieser Zeit rund 300 Patienten. Dabei halfen sie nicht nur den Menschen vor Ort, sondern sammelten viele Erfahrungen und Eindrücke.

„Natürlich bereitet man sich vor und überlegt im Vorfeld, wie es wohl in Gambia sein würde. Doch vor Ort strömen dann unzählige Eindrücke auf einen ein“, erzählt Dr. Matthias Günzel nach der Ankunft in Dresden. „Wir waren vor allem überrascht, wie offen und dankbar die Gambianer sind“, ergänzt Martin Schörken. „Auch wenn die Menschen in sehr bescheidenen Verhältnissen leben, herrscht eine unbeschreibliche Lebensfreude.“

Die Zahnmediziner nutzen beide Praxen und behandelten die Patienten parallel. „Die Praxen sind gut ausgestattet und wir konnten sofort mit den Behandlungen beginnen. Natürlich mussten wir auch ein bisschen improvisieren, aber darauf waren wir eingestellt“, so Dr. Günzel. „Zudem hat die Zusammenarbeit mit dem Klinikpersonal gut geklappt. Das war auch für die sprachliche Verständigung sehr wichtig, denn nicht alle Patienten konnten Englisch, sondern sprachen einen der vielen einheimischen Dialekte.“

„Die vielen Eindrücke und Erlebnisse müssen sich jetzt erst einmal setzen. In jedem Fall hat es sich gelohnt. Denn den engen Kontakt zu den Menschen und der Kultur hätte man bei einer einfachen Urlaubsreise sicher nicht bekommen. Zudem konnte man direkt Hilfe leisten, was uns besonders freut“, so Schörken. Dr. Günzel stimmt zu und meint: „Das sind die Reisen, von denen man ein Leben lang zehrt.“ Da könne man glatt schon wieder an den nächsten Einsatz denken.

Der Hilfseinsatz ist ein wichtiger Beitrag zur zahnmedizinischen Versorgung in Westafrika. Insgesamt rund 36000 Patienten pro Jahr suchen die kleine Partnerklinik von ÄRZTE HELFEN in Serrekunda auf. Allein 4000 Patienten konnten 2013  zahnmedizinisch versorgt werden. Die Menschen reisen weite Strecken, um sich helfen zu lassen. Andere medizinische Angebote sind in schlechtem Zustand oder schlicht unbezahlbar.

Dr. Matthias Günzel und Martin Schörken betreiben seit rund sechs Jahren eine Gemeinschaftspraxis in der Dresdner Südvorstadt. Es war ihr erster Einsatz für eine Hilfsorganisation.

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