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Mehr als 450 Schüler beteiligen sich am 10. Spendenlauf in Gransee

4. September 2014 - Bereits zum zehnten Mal organisierten die Schüler des Strittmatter-Gymnasiums im brandenburgischen Gransee einen Spendenlauf. Das vierte Jahr in Folge geht der Erlös an ÄRZTE HELFEN und unsere Partnerklinik in Gambia.

 

Über 500 Teilnehmer fanden sich am 3. September 2014 auf dem Sportplatz des Strittmatter-Gymnasiums ein, um Gelder für Gambia zu erlaufen. Jeder hatte sich einen eigenen Spender gesucht, der für gelaufene Runden einen bestimmten Betrag zahlt. „Bereits zum vierten Mal wollen die Schüler den Erlös an unser Projekt TEETH und unsere Partnerklinik in Serrekunda übergeben“, erklärt Dr. Steffen Köhler, Vereinsvorsitzender von ÄRZTE HELFEN e.V., sichtlich erfreut. In den letzten Jahren hatten die Spendenläufe insgesamt rund 20.000 Euro erlaufen. „Wenn ich sehe, dass wir in den fünf Jahren Projektlaufzeit bisher mehr als 12.000 Patienten behandelt haben, war gut ein Drittel davon nur dank des Strittmatter-Gymnasiums möglich“, ist Köhler überzeugt.

 

Wie viel diesmal zusammenkam ist noch nicht bekannt, da die Beteiligten derzeit die Gelder bei Ihren Unterstützern einholen. Mitte Oktober soll die Endsumme feststehen. Die Schüler haben sich diesmal selbst eine Marke gesetzt und wollen die 20.000 Euro Grenze knacken. Die Chancen stehen gut. Einige Sportler umrundeten das 400 Meter lange Oval mehr als 50 Mal und ein Schüler legte sogar 81 Runden zurück. Dass dieses Engagement ansteckt, zeigt zudem die Teilnahme engagierter Bürger. So beteiligte sich beispielsweise auch Karl-Heinz Schröter, Landrat des Landkreises Oberhavel, an der Aktion und ließ sich jede Runde mit 400 Euro vom Pharmaunternehmen Takeda bezahlen und erlief so 6800 Euro.

Ebola wird auch in Gambia zur Gefahr

 

„In Gambia sind mittlerweile erste Verdachtsfälle von Ebola aufgetreten. In unserer Partnerklinik wurde vor wenigen Tagen ein Quarantänebereich aufgebaut und die Mitarbeiter entsprechend geschult. Da die Ebolagefahr in Westafrika absehbar nicht zurückgehen wird, werden wir die Spendengelder wohl vorerst in die Absicherung der Hygiene und entsprechende Ausstattungsgegenstände investieren. Die Klinik ist für tausende Menschen die einzige Anlaufstelle für eine medizinische Versorgung. Wann der erste bestätigte Verdachtsfall auftaucht ist sicher nur eine Frage der Zeit“, so der Vereinsvorsitzende. Vor diesem Hintergrund hat ÄRZTE HELFEN e.V. auch die Transfers mit deutschen Zahnmedizinern vorläufig ausgesetzt. Der Verein bittet um Spenden für die medizinische Versorgung und das Projekt ‚TEETH‘.

 

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