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Ärztetransfers gehen weiter - Hilfsgüter in Gambia angekommen
Köver und Bah beim behandeln28. November 2010 – Seit Ende Oktober sind nun kontinuierlich deutsche Zahnmediziner in unserer Partnerklinik in Serrekunda. Sie behandeln Patienten und sorgen für die Weiterbildung des einheimischen Personals. Der Flensburger Zahnarzt Werner Köver reiste gemeinsam mit Dr. Torsten Kehr aus Berlin, beide Mitglieder von ÄRZTE HELFEN e.V., nach Gambia. Nach ihrer Rückkehr schilderten sie begeistert mit welcher Gastfreundschaft sie vor Ort empfangen wurden. „Das ist eine Erfahrung gewesen, die ich nicht missen möchte“, so Köver. In der Klinik sei ein gutes Arbeiten möglich gewesen.
Dr. KehrNatürlich musste man an der einen oder anderen Stelle etwas improvisieren, wenn beispielsweise der Strom ausfiel, aber das sei halt so in Afrika. Man konnte vielen Menschen helfen und das sei schließlich der entscheidende Punkt.
Seit mehr als einer Woche ist nun Niklas Sievers in der Klinik. Der junge Zahnmediziner machte vor wenigen Monaten seinen Abschluss an der Göttinger Universität und sieht den Einsatz in Gambia als wichtige persönliche Bereicherung. Sievers absolvierte bereits während seines Studiums einen Auslandseinsatz in Madagaskar.
Köver, Bah und Sievers (v.l.n.r.)„Ich habe vom Projekt TEETH gelesen und fand es eine gute Idee nach dem Abschluss meine Fähigkeiten dort einzusetzen wo sie dringend gebraucht werden. Schon bei meinem ersten Hilfseinsatz in Madagaskar war es die Mischung aus direkter Hilfe und persönlichen Erfahrungen die auf mich gewirkt haben“ sagt Sievers. Er wird insgesamt vier Wochen vor Ort sein und gemeinsam mit dem einheimischen Behandler Ousman Bah Patienten versorgen.
Weitere Hilfsgüter in der Klinik angekommen
Bordbar Racingteam und KlinikmitarbeiterIn der vergangenen Woche ist auch der Container mit Hilfsgütern in Gambia eingetroffen, der im Oktober den Hamburger Hafen verlassen hatte. Neben einem Rettungswagen, Medikamenten und grundlegender Klinikausstattung sind auch Hilfsgüter im Wert von 12.000 Euro für das Projekt TEETH und ein Zahnlabor in der Ladung enthalten. Aber nicht nur auf dem Seeweg erreichte die Klinik weitere Unterstützung. Die Kölner Stephan Bolz und Frank Hengl beteiligten sich als Boardbar Racing Team an der 10. Rallye Dresden-Dakar-Banjul. Mit Ihrem VW-Bus reisten sie die mehr als 7000 km auf dem Landweg nach Gambial, um direkt zu helfen. Die Klinik erhält das Fahrzeug sowie Medikamente, einen mobilen Zahnarztstuhl und eine speziell für TEETH ausgestattete ex-Boardbar der Lufthansa sowie weitere Hilfsgüter.
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